Susanne Schönfeldt

Jahrgang 1958
Studium und Promotion an der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie
Ausbildung in Gesprächspsychotherapie bei Prof. Dr. Reinhard Tausch
Hypnotherapie-Ausbildung am Milton-Erickson-Institut in Hamburg
Seminare zum Thema Stressbewältigung in der Erwachsenenbildung
In eigener Praxis tätig seit 1999 

Sowohl die Gesprächspsychotherapie nach Rogers als auch die Hypnotherapie nach Erickson gehen von einem positiven Menschenbild aus in der Weise, dass Menschen alle erforderlichen Ressourcen und Kompetenzen besitzen, um schwierige Lebenssituationen selbst bewältigen zu können. Daher sind beide Ansätze gut integrierbar.

Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers

Auch Klientenzentrierte Psychotherapie genannt, wurde von dem amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten Carl R. Rogers (1902 – 1987) begründet und gilt als eine Therapieform der Humanistischen Psychologie. Seine Persönlichkeitstheorie geht davon aus, dass die sog. drei Grundhaltungen des Therapeuten (Wertschätzung, Empathie, Echtheit) entscheidend für seelisches Wachstum und Gesundung des Klienten sind, da der Klient hierdurch das nötige Vertrauen in sich gewinnt, um sich selbst zu explorieren und seinen ganz eigenen Weg der Heilung zu finden. 

Hypnotherapie nach Milton H. Erickson

Als bedeutendster Vertreter der heutigen Hypnose ist der amerikanische Psychiater und Psychotherapeut Milton H. Erickson (1901 – 1980) anzusehen, der die moderne Hypnotherapie maßgeblich geprägt und teilweise auf völlig neue Grundlagen gestellt hat.

Die Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. (M.E.G.) wurde 1978 in Deutschland gegründet und hat sich seitdem zu einer international anerkannten Organisation auf dem Gebiet der Psychotherapie entwickelt. 

Die Effektivität seines Hypnotherapie-Ansatzes ist seit vielen Jahren erprobt und wird in wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder nachgewiesen. Sie beruht vor allem  darauf, dass der Therapeut anders als in der klassischen Hypnose den Klienten bei der Suche nach der Bewältigung seiner Probleme respektvoll unterstützt, anstatt ihm Vorschläge zu machen, was er tun soll, oder ihm Lösungen zu suggerieren. Alle Interventionen werden also individuell angepasst, auf Standardmaßnahmen wird verzichtet.

Der Therapieerfolg liegt auch darin begründet, dass eigene Lösungsstrategien in der Regel nachhaltiger wirken als vorgegebene, da die Klienten sich als kompetent für ihr Leben und dessen Gestaltung erleben.